Selbstständig zu sein kann das größte Glück bedeuten: Man kann seine Zeit frei einteilen, man kann selbstbestimmt arbeiten und die eigene Richtung vorgeben, man kann kreativ sein und gestalten. Man kann sich seinen eigenen Projekten widmen, die man für sinnvoll erachtet und sich bestenfalls darin 100% selbst verwirklichen. Und meistens kann man mit einem eigenen Business oft wesentlich mehr verdienen als im Angestellten-Dasein. 

Warum machen es dann immer noch so wenige? Und erst recht so wenige Frauen? 

Lt. Untersuchung der Uni Hannover (Global Entrepreneurship Monitor) landet D mit weniger als 4% Gründerinnenquote auf Platz 48 von 54 untersuchten Ländern! Die zwei meist genannten Gründen, weshalb Frauen sich nicht selbstständig machen, sind die Angst vor dem Scheitern und der Glaube, die persönlichen Fähigkeiten reichten dazu nicht aus. 

Selbstständigkeit scheint also unsicher – aber ist nicht ein Job das heutzutage genauso? Verliere ich meinen Job, stehe ich komplett ohne alles da. Verliere ich hingegen einen Kunden, juckt mich das je nach Geschäftsmodell nur ziemlich wenig…

Was hält uns also davon ab, unseren eigenen Erfolg in die Hand zu nehmen und nach dem Glück zu streben, wovon wir so sehr träumen? 

Das Reptilien-Gehirn!

Es sagt uns: ACHTUNG – Gefahr! Betreten Sie nicht dieses Feld, denn hier kann man sterben!!! 

Und so bleiben wir lieber in unserem Hamsterrad stecken, anstatt die Beine in die Hand zu nehmen und dafür zu sorgen, dass Glück, Freiheit, Fülle und Erfolg möglich werden. 

Ist das Reptiliengehirn unser Pilot, sind wir weder in der Lage, Verbindung zu unserer Kreativität aufzunehmen, noch sind wir beziehungsfähig. 

Um aber erfolgreich selbstständig zu sein, brauchen wir diese beiden Dinge am dringendsten! Unternehmer/innen UNTERNEHMEN was – sie erschaffen permanent neue Möglichkeiten und finden kreativ neue Wege. Und sie versetzen sich in ihre Kunden, bauen echte Beziehungen zu ihnen auf. Denn Menschen kaufen von echten Menschen. 

Was also tun?

Russ Rufino, ein richtig erfolgreicher Online-Entrepreneur sagt:

Die Angst verschwindet nie – egal, wie erfolgreich man als Unternehmer/in ist; sie nimmt höchstens auf jeder Erfolgsstufe eine andere Form an.

Entmutigend? Nur aus Sicht des Reptiliengehirns! Denn: man kann durchaus einen Umgang mit ihr finden, so dass sie uns nicht mehr im Wege steht. Und dieser Umgang mit der Angst entscheidet letztlich darüber, ob Du als Unternehmer/in erfolgreich bist. 

Wenn Du es schaffst, trotz Deiner Angst Deinen Neokortex mit ins Spiel zu bringen, siehst Du wieder Möglichkeiten statt Probleme. Dann gehen Gelegenheiten nicht spurlos an Dir vorbei, sondern kannst Du diese wahrnehmen und kreativ nutzen. Im Grunde bist Du dann oft bereits glücklich, BEVOR Du überhaupt Erfolg hast. Nicht der Erfolg macht Dich glücklich, sondern Dein inneres Glück macht Dich erfolgreich!

Die Arbeit am Mindset ist aus meiner Sicht also das Beste, was eine Unternehmerin für sich und ihren nachhaltigen Erfolg tun kann. Denn auf jeder Stufe begegnen uns neue Ängste. Man muss lediglich wissen, dass diese zum einen ein Wegweiser sind, und zum anderen transformiert werden können. 

Nachhaltiger Erfolg ist demnach ein ständiger Entwicklungsprozess von innen nach außen: Wir wachsen mit unseren Aufgaben – und unser Erfolg wächst mit unserer inneren Größe. 

Erlaubst Du Dir die Fülle, Freiheit, das Glück und den Erfolg, den Du verdienst? Wenn nicht: Welche Angst hält Dich zurück und wie kannst Du sie transformieren?

 

.