Wie frau oft und „normalerweise“ gründet…:

Ich besuche ein Existenzgründungsseminar. Danach weiß ich Bescheid und habe alle Informationen, die ich brauche.

Ich mache alles selber und/oder suche mir kostenlose Informationen und Beratungen hier und dort, weil ich meine Anfangsinvestitionen gering halten will.

Ich entwickele meine Produkte / meine Dienstleistungen bis ins kleinste Detail und versuche sie anschließend zu verkaufen. Die Kunden werden sie mir aus der Hand reißen, denn schließlich sind sie ja perfekt, weil ich so viel Zeit in die Entwicklung und Produktion gesteckt habe.

Businessplan? Geht es nicht ohne? Ich war noch nie so der Zahlenmensch und ich verstehe einen Businessplan ehrlich gesagt auch nicht ganz…

Ich bin so intrinsisch motiviert, dass ich mich alleine über die nächsten Jahre täglich aufraffen und accountable halten kann, meine Ziele fokussiert und effizient zu erreichen.

Geschäftsmodell? Ähm… Ja, habe ich! Wie es aussieht? Also… Ähm… Wie meinst Du das jetzt genau?

Meine Dienstleistung verkaufe ich auf Stundenbasis, weil das so üblich ist in meiner Branche.

Als Erstes brauche ich eine professionelle Webseite und Visitenkarten. Schließlich sollen mich die Kunden ja finden und muss ich meine Expertise glaubhaft machen.

Was stattdessen oft passiert…:

Zeit: Mist, schon wieder habe ich heute nichts wirklich umgesetzt, denn es gab noch dieses eine Webinar, diese andere Challenge und den 21. Onlinekurs, den ich noch mitbekommen wollte. Das Wochenend-Existenzgründungsseminar hat mich leider nicht wirklich schlauer gemacht, so dass ich selber noch ganz viel recherchieren muss. Ich lerne unglaublich viel dazu – allerdings überfordern die ganzen Informationen, Strategien und Tipps von anderen mich auch ganz schön: Vor lauter Bäumen sehe ich, ehrlich gesagt, den Wald nicht mehr und bin auch verwirrt darüber, wo ich jetzt eigentlich anfangen soll. Oder: Ich habe hier und dort bereits Dinge umgesetzt, aber überall liegen nur lose Enden herum. Ich habe keinen wirklichen Überblick mehr und kann Wichtigem vom Unwichtigen nicht mehr unterscheiden. Was soll ich priorisieren? Und überhaupt: Jetzt sind schon X Monate vorbei gegangen, und mein Konzept fühlt sich immer noch nicht startklar an, obwohl ich doch schon so viele Stunden in meine Selbstständigkeit investiert habe…

Geld: Ja, ich habe bislang alles, ohne viel Geld auszugeben, geschafft. Aber ich muss schon sagen, dass ich mir erhofft hatte, bereits nach 3, 4, 5 Monaten einen Umsatz von X Euro zu machen. Jetzt ist die Zeit wie im Flug vergangen und ich weiß so langsam nicht mehr, ob die Selbstständigkeit so eine gute Idee war. Ob ich mir doch lieber wieder einen sicheren Job suchen soll? Irgendwann muss ja auch der Rubel mal rollen!

Nochmal Geld: Ich hatte ein paar Tausend Euro als Anfangsinvestition für meine Selbstständigkeit auf der hohen Kante. Diese habe ich fast bis auf den letzten Euro für eine professionelle Webseite ausgegeben, die richtig schick geworden ist. Leider bringt mir das trotzdem noch keine Kunden und ich bin jetzt ziemlich ratlos, was ich machen soll. Auch zweifele ich immer mal wieder daran, ob meine Geschäftsidee wirklich das Potenzial hat, welches ich anfangs in meiner Begeisterung darin gesehen habe.

Nerven: Ehrlich gesagt bin ich ziemlich am Ende – so soll Selbstständigkeit aussehen? Ich ackere und ackere, stecke Stunde um Stunde in mein Business, beschäftige mich gedanklich Tag und Nacht (an sieben Tagen die Woche) mit meiner Arbeit und mir geht so langsam die Puste aus. Wie halten andere das bloß durch? Bin ich wohl doch nicht für das Unternehmertum geeignet? Außerdem muss ich unbedingt innerhalb der nächsten 1, 2, 3 Monaten für ersten Umsatz sorgen, sonst kann ich die Miete nicht mehr bezahlen. Diese Zweifel an mir, meiner Geschäftsidee und an den Erfolg zermürben mich so langsam… Ich kann auch nicht wirklich mit anderen darüber sprechen, weil sie mich und meine Sorgen und Nöte gar nicht richtig verstehen.

Umgebung: Puh, jetzt fangen die ersten in meiner Umgebung an, auch noch Druck auf mich auszuüben. Sie meinen, ich solle jetzt endlich zur Vernunft kommen und einsehen, dass das alles bloß eine Schnapsidee war mit der Selbstständigkeit. Im Grunde haben sie mir von Anfang an davon abgeraten, aber ich wollte es ja unbedingt probieren und habe nicht auf ihren Rat gehört.

Gründen im Flow geht anders:

Ich weiß, dass Zeit ein endliches Gut ist – und dass ich schneller erfolgreich Umsätze generiere, wenn ich den Gründungsdschungel nicht alleine betrete, sondern mich begleiten lasse.

Ich weiß, was ein erfolgreiches Geschäftsmodell enthalten muss und entwickele es von innen nach außen: Es passt hundert Prozent zu mir, meinen Interessen, meinen Stärken und Schwächen, meinem Warum, meiner familiären Situation und meiner erwünschten Lebensweise.

Mein Businessplan ist eines meiner wichtigsten Tools, weil es mir zeigt, ob mein Geschäftsmodell funktioniert und welche Ziele ich in den Jahren 1-3 nach Gründung verfolge. Aus dem Businessplan leite ich meine Quartals-, Monats- und Wochenziele ab, die ich dann konsequent verfolge.

Ich entwickele meine Produkte und Dienstleistungen gemeinsam mit meinen Kunden bzw. mit meiner Zielgruppe, bevor ich sie ihnen zum Kauf anbiete. Der Verkauf findet bereits relativ früh im bzw. parallel zum Entwicklungs- und Produktionsprozess statt.

Meine Produkte und Dienstleistungen sind echte Wertangebote, die als Pakete geschnürt sind. Meine Kunden schätzen ihren Mehrwert und sind bereit, dafür auch höherpreisige Preise zu zahlen. Ich verkaufe nie wieder meine Zeit gegen Geld – auch wenn ich im Dienstleistungsbereich unterwegs bin.

Ich kenne meine inneren, gedanklichen Fallen sehr genau (Angst vor der Sichtbarkeit, Zweifel an meinem Selbstwert und Angst, hohe Preise zu verlangen, Streben nach Perfektionismus, Prokrastination durch Hängenbleiben im Lernmodus statt in die Umsetzung zu gehen, usw.). Darüber hinaus weiß ich, wie ich mit diesen inneren Dämonen umgehen muss bzw. wen ich um Coaching/Unterstützung bitten kann, wenn sie mir mal wieder im Weg stehen.

Ich kürze meinen Weg von „Versuch und Irrtum“ ab, indem ich mir Unterstützung hole: 1. von einem Mentor bzw. einer Mentorin, der/die mich Schritt für Schritt effizient durch den Gründungsprozess begleitet, und 2. von einer Gruppe von Gleichgesinnten, die meine Sorgen und Ängste teilen und mit denen ich gemeinsam die erreichten Ergebnisse feiere. Die Ergebnisse der anderen spornen mich an und erhöhen meine Effektivität in der Umsetzung. Ich weiß, dass die Investition in eine begleitete Mastermind-Gruppe sich lohnt, weil ich mir dadurch enorme Kosten erspare (Zeit, Geld, Nerven, Ansehen, etc. – s.o.).

Und? Wofür entscheidest Du Dich? 🙂

Wenn Du lieber auf Flow statt Stress stehst, dann fange mit dem richtigen ersten Schritt an buche jetzt Deine kostenlose Strategie-Session mit mir. In unserem 30-minütigen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, wo es für Dich lang geht. Schreibe mir eine Mail an info@anke-beeren.de – und Du wirst bald zu den Flow-Gründerinnen gehören!