Wenn ich meinen ultimativen Erfolgsmonat 2018 wählen müsste, dann wäre es der August…

Am Ende des 4-wöchigen Mindset-Bootcamps wollten natürlich einige der Teilnehmerinnen gerne weiter mit mir arbeiten – und fragten Birgit und Elisabeth aus dem ersten Gruppenprogramm, welches im Juli zu Ende war, auch schon nach, wie es für sie nun weiter gehen könnte. Beste Voraussetzungen also für den Launch einer nächsten Mastermindgruppe!

Ich schob also rasch einen Mastermind-Marathon ein, wo diejenigen, die besonders aktiv gewesen waren im Kurs, ihre momentan größte Business-Herausforderung thematisieren konnten und Tipps von mir und den anderen Teilnehmerinnen bekamen. Dadurch bekamen sie einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es ist, Teil einer Mastermind-Gruppe zu sein. Ich stellte das neue Programm vor – und schwups, hatte ich gleich 8 Frauen, die sich anmeldeten. Das bedeutete: Ich hatte damit meinen ersten 5-stelligen Launch!!!

Die nächste Erfolgsnachricht kam gleich hinterher und zwar völlig überraschend… An der SOMBA Summerschool meiner Business-Mentorin Sigrun hatten über 120 SOMBA-Kolleg*innen von mir teilgenommen. Es waren also mehr als 120 kostenlose Kurse entstanden, die insgesamt sicherlich mehrere Tausend (!) Teilnehmer*innen beglückt hatten. Mit dieser Aktion war also nicht nur sehr viel bewegt worden in der Welt, sondern Sigrun hatte auch noch einen Gewinn damit verknüpft für die beste Kurserstellerin innerhalb SOMBAs. Am 15. August sollte der Abschluss-Call mit Feier und Gewinn-Bekanntgabe erfolgen…

Ich machte mir nichtsahnend einen Tee, fläzte mich ganz bequem und relativ ungeschminkt aufs Sofa und freute mich einfach auf die gemeinsame Abschluss-Feier per Video-Konferenz. Kurz vorher hatte ich mich noch für das nächste und neue Mastermind-Programm von Sigrun „SOMBA Momentum“ entschieden, weil dort in einer kleineren Gruppe bis Ende 2019 ähnliche Umsetzungsaktionen und Sprints wie mit der Summerschool durchgeführt werden sollten. Den Großteil meiner 5-stelligen Launch-Einnahmen hatte ich damit reinvestiert und ich wusste klar und deutlich, dass sich diese Investition wieder genauso lohnen würde wie am Anfang des Jahres, als ich in SOMBA investiert hatte. Trotzdem war es natürlich sehr aufregend, so ein große Summe auf einmal über den Tresen zu schieben…

Aber zurück zur Feier der SOMBA Summerschool: Sigrun gab zunächst eine Übersicht über alle Erfolge, die durch die gemeinsame Aktion entstanden waren. Es wurden hier und dort einzelne Zahlen und Personen hervorgehoben. Für 5 Personen, die in bestimmten Kategorien besondere Ergebnisse vorzuweisen hatten, gab es als Extra-Überraschung Amazon-Gutscheine. Wir machten spontan noch ein Testimonial-Video mit etwa 20 Freiwilligen zur Summerschool und brachten Sigrun damit zum Weinen. Und dann fing Sigrun an, die Person zu beschreiben, die den Hauptgewinn (ein MacBook Pro) erhalten sollte…

Ich weiß nicht mehr genau, wann bei mir der Groschen fiel, aber irgendwann dachte ich: WAAAAAS? DAS SIND DOCH MEINE ZAHLEN UND ERGEBNISSE!!! Sigrun zählte auf, wie groß meine Emailliste vor und nach der Challenge war, wieviele Anmeldungen ich hatte, wieviele Teilnehmerinnen davon in die Facebook-Gruppe gekommen waren, welche Promotionaktivitäten ich unternommen hatte, usw. Im Chat schrieb jemand: „Somebody is now already jumping up and down!“ Und ja, ich konnte es kaum fassen; habe bei jedem Satz immer lauter gequietscht!!!

Als dann mein Name fiel, war ich komplett sprachlos… Nie im Leben hatte ich damit gerechnet, dass ich als Gewinnerin gewählt werden sollte! Das Bild, welches direkt entstand, nachdem Sigrun meine Kamera freigeschaltet hatte, sagt wohl mehr als Tausend Worte…

Am nächsten Tag war ich bereits stolze Besitzerin eines nigelnagelneuen MacBook Pros und stieg ich zum ersten Mal in die Apple-Welt ein. (Und habe mich natürlich sofort daran verloren…)  Somit hatte sich die Anschaffung eines neuen Laptops, welches diese Jahr unbedingt noch anstand, sehr schnell und plötzlich erledigt.

Aber da gab es NOCH ein Highlight im August: Nur 10 Tage später fand der FEMALE FUTURE FORCE DAY in Berlin endlich statt und durfte ich meinen Talk halten. Bahnfahrt, schickes Hotel und Abholdienst mit Privatchauffeur wurde für mich geregelt und so stand ich mit zitternden Knien 15 Minuten vor meinem Auftritt neben der Bühne bereit. Ich glaube, ich war das letzte Mal so aufgeregt, als ich vor vielen, vielen Jahren das erste Mal in einem Quartett einen öffentlichen Auftritt hatte. Und ich kann schon echt nachvollziehen, dass bei vielen Menschen die Auftrittsangst direkt hinter der Angst vor dem Sterben kommt…

Gottseidank kenne ich mittlerweile genug körperliche und mentale Übungen, um nicht von der Angst so gepackt zu werden, dass ich durchdrehe. Man sieht mir auch anscheinend nicht an, welcher Sturm in dem Moment in mir tobt – aber ich glaube, das liegt nur daran, dass ich total fokussiert und konzentriert meine Übungen mache.

Und dann ging es auf die Bühne und wusste ich in dem Moment: Hier gehöre ich hin! Auch wenn ein Teil von mir vorher immer schreit, was das Ganze eigentlich soll und warum wir unbedingt auf die Bühne müssen – wenn ich einmal oben stehe, meine Stimme verstärkt durch ein Mikrofon den ganzen Saal füllt und ich Leute mit meiner Botschaft (oder Musikstück) erreichen und inspirieren darf, bin ich einfach in meinem Element. Dann ist die Aufregung nach ein paar Sätzen vollkommen vergessen und bin ich nur noch beim Publikum bzw. der Anbindung an etwas Größerem. HIER kannst Du den kurzen, 6-minütigen Talk anschauen (inkl. Untertitel).

Völlig dankbar für diese Erfahrung wusste ich, dass ich damit meine Komfortzone wieder um einen Schritt erweitert hatte und dass es mit jedem Mal leichter werden wird. Mal sehen, welche Gelegenheiten sich so im nächsten Jahr noch bieten…

Puh, das war ja vielleicht ein Monat! Im September ging es dann etwas ruhiger weiter – obwohl, eigentlich auch nicht so wirklich. Eher anders… Aber dazu dann im nächsten Beitrag mehr!

>> Jahresrückblick September

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